Onlinebanking – Geheimcode mit Sicherheit sicher

Geschrieben von: am 30. September 2014

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Viele Verbraucher haben Angst vor Onlinebanking und gehen lieber weiterhin zum Schalter. Sie befürchten Ihre Daten könnten ausgespäht und missbraucht werden. Sicher kann das passieren, aber nur dann, wenn man die Regeln des Onlinebanking nicht einhält. Deshalb habe ich hier mal einige Regeln aufgeführt, an die Sie sich unbedingt halten sollten.

Ihr Geheimnis

Bewahren Sie Geheimnisse immer für sich. Geheimnisse sind Vertrauenssache, wenn Ihr bester Freund Ihnen eines anvertraut, dann gehen Sie doch auch nicht damit hausieren oder? Die PIN und TAN Ihres Onlinebanking-Zugangs ist Ihr persönliches Geheimnis, also bewahren Sie es auch als solches. Legen Sie die Zugangsdaten nie offen irgendwohin, nehmen Sie die Daten nie in Schriftform mit auf Reisen. Das Beste ist, Sie merken sich die Kombination und bewahren nur zur Sicherheit die Zugangsdaten zuhause auf.

Wo verstecke ich meine Geheimnummer?

Das Versteck sollte nicht so einfach sein. Hinter einem Bild oder unter der Schreibtischschublade, darauf kommt jeder geübte Einbrecher. Verstecken Sie Ihre Geheimnummer doch in einem Zahlengewirr, dass nur Sie kennen. Machen Sie zum Beispiel eine Telefonnummer draus und erfinden dazu eine Adresse:

Toni Krieger – Schulfreund – Tel: 06144 – 85689124

Und? Würden Sie jetzt eine Geheimnummer dahinter erkennen?

Machen Sie sich eine eigene Servicenummer oder einen Produktschlüssel, der auf einen bestimmten Artikel gerichtet ist. Dann können Sie die versteckte Geheimnummer auch ruhig offen irgendwo hin kleben. Keiner käme darauf das diese Nummer Ihre Geheimnummer beinhaltet:

Seriennummer: CNA142 566 782 221 zum Beispiel.

Bankkarte und PIN

Jeder bekommt die Auflage von der Bank mitgeteilt, nehmen Sie niemals die Bankkarte und die Geheimnummer zusammen mit. Am Besten noch original ausgeschnitten und zur Bankkarte in die Geldbörse gelegt. Wer das tut, dem gehört es nicht anders als durch Missbrauch bestraft zu werden. Anders verhält es sich, wenn man per Mail dazu aufgefordert wird, seine Kontodaten zu überprüfen – VORSICHT.

Die meisten Mails sind falsch

Keine Bank würde Sie auffordern die Geheimdaten per Mail zu kontrollieren oder gar zu ändern. Wer eine solche eMail im Postfach hat, sollte Sie sofort löschen. Entweder steckt ein Virus dahinter, oder im schlimmsten Fall eine Betrugsmasche um ihr Konto leer zu räumen. Aber woran erkenne ich eine Betrugsmail?
An der Endung der Mailadresse. Steht augenscheinlich zum Beispiel PayPal@a.richter.de als Mailadresse in der Kopfzeile, so handelt es sich mit absoluter Sicherheit um eine gestohlene Mailadresse von A.Richter, dessen Name nun für eine Betrugsmail missbraucht wird. PayPal würde niemals eine Passwortabfrage genauso wenig wie jedes andere Kreditinstitut.

Daten auf dem Computer speichern

Auch das ist sehr fragwürdig. Haben Sie keinen Virenscanner auf dem Computer installiert, so können Ihre Daten per Trojaner ausspioniert werden. Ein Virenprogramm ist in jedem Fall zwingend erforderlich. Es schützt jedoch nicht, wenn es nicht ständig aktualisiert wird. Deshalb würde ich gänzlich abraten, Geheimnisse auf der Festplatte zu speichern.

Passwörter im Chat übermitteln

Seit wir wissen, das Facebook den privaten Chat ansehen kann, ist jedem klar, dass Passworte nichts im Chat verloren haben. Das gilt im Übrigen auch für SMS oder Whats-App besonders dann, wenn sie über einen frei zugänglichen Hotspot ihre Bankdaten eingeben. Wählen Sie immer einen passwortgeschützten Bereich.

Sie sehen also, wer sich an bestimmte Regeln hält, der muss auch keine Angst haben, dass seine Daten ausspioniert werden.

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