Amazon Prime – Macht das Sinn für mich ???

Geschrieben von: am 22. Juni 2016

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Amazon Prime – Amazon lässt nicht locker mit der Werbung für Prime und ist selbst wohl davon überzeugt, dass das Prime-Programm für jeden lukrativ ist. „Starten Sie Ihre 30-Tage-Prime-Probemitgliedschaft“, lautet der Werbeslogan, der nach dieser Zeit im Jahr 49 Euro kostet. Aber lohnt sich das wirklich für jeden? Wo liegen die Vorteile, wieviel muss der Kunde bestellen und gilt das auch immer?

Amazon Prime – immer gültig?

Nein, denn wenn der Verkäufer nicht bei diesem Prime-Programm mitmacht, muss man dennoch die Versandkosten zahlen. In den AGB steht:„.. die meisten Artikel …“ und auch nur dann, wenn diese durch Amazon versendet werden oder auserwählte Marketplace-Verkäufer sind. Einschränkungen werden bei Artikeln gemacht, die dem Standard der Versandgröße nicht entsprechen oder bei Insellieferungen und Postfachadressen. Hier habe ich mal die Einschränkungen aufgelistet, die Amazon in den AGB stehen hat:

  • Artikel, die aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit einen speziellen Lieferservice benötigen, wie Kühlschränke oder Sperrgut.
  • Artikel, die von Marketplace-Verkäufern angeboten und versandt werden (also NICHT auserwählt sind!)
  • Artikel ohne Jugendfreigabe, die einen Spezialversand erfordern (deutsche und österreichische Lieferadressen). Videos und Spiele ab 18 sollte man daher direkt bei Media Markt und Co. kaufen, um die Versandkosten zu sparen.
  • Artikel, die im Rahmen eines Spar-Abos bestellt werden.
  • Zeitschriften-Abonnements
  • Personalisierte Geschenkkarten
  • Alle Artikel, die weder auf der Produktseite noch während des Bestellvorgangs mit dem Prime-Logo gekennzeichnet sind. Also alle, die „privat“ etwas verkaufen.

Amazon Prime – wann ist es lukrativ

Für Wenig-Besteller auf jeden Fall nicht. Wer nur ab und an mal was über Amazon bestellt, sollte sich nicht am Prime-Programm beteiligen. Immerhin zahlt man 4,08 € im Monat für diesen Service, auch wenn man ihn nicht nutzt. Amazon Besteller sollten, um wirklich zu sparen, mindestens 3 – 4 Bestellungen im Monat tätigen (bei Anbietern, die nicht versandkostenfrei liefern), damit diese Mitgliedschaft rentabel ist und einen Gewinn durch Versandkosten erzielt.
Wohlgemerkt, auch der Prime-Kunde ist nicht immer davon befreit. Wer gewerblich viel bei Amazon bestellt, dem ist eine Amazon Prime-Mitgliedschaft anzuraten, wenn er mehr als 6 Artikel im Schnitt pro Jahr bestellt.

Amazon Prime Familien-Mitglieder

Familien, in denen jeder ein Account bei Amazon besitzt, können sich wie im iTunes-Store bei Applekäufen gegenseitig einladen und zusammen von der Prime-Mitgliedschaft profitieren. Dazu muss die eingeladene Person allerdings das Geburtsdatum des Haushaltsmitgliedes kennen und in welcher Beziehung sie zueinanderstehen und natürlich wird auch die Adresse angefragt. Das ist eine neuere Möglichkeit, weil Amazon wohl gemerkt hat, dass Privatpersonen rechnen können und das Prime-Programm nicht lukrativ genug finden. Allerdings sollte man auch hier die Einschränkungen vorher lesen, die sich auf Student-Mitglieder, Kindle Fire-Besitzer und andere Sonderleistungen beziehen.

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